Reisen

Bilderstrecke Budapest

5 Highlights die man unbedingt gesehen haben muss

Gellért Bad

Kurz entschlossen fliegen wir nach Budapest, um dort ein krasses Wochenende zu erleben. Am Flughafen kaufen wir uns ein 72-Stunden Ticket der Budapester Verkehrsbetrieb BKK und fahren in die Stadt. Noch schnell ein Abendessen in den gut besuchten Pubs und ab ins Hotel. Der nächste Tag beginnt mit einem Ausflug zum Gellért-Bad. Das U-Bahn System ist mit seinen 4 Linien leicht zu handhaben. Wir steigen am Ferenciek terre aus und staunen über die gut erhaltenen Häuserzeilen im Art-Déco. Weiter geht es über die Freiheitsbrücke zum Gellért Berg. Hoch droben verkündet die imposante und 14 Meter hohe Statue „jenen“ die Freiheit, „die ihr Leben für die Unabhängigkeit gaben“.  Das Gellért Bad ist das schönste der sechs Thermalbäder, die die Stadt zu bieten hat. Das Licht fällt sanft von oben durch Kuppeln mit Buntglas. Mosaike, Grünpflanzen, Brunnen und Statuen erinnern an vergangene Herrlichkeit. Das Wasser in den vielen Schwimmbecken ist angenehm warm und eines befindet sich sogar draußen. 

Freiheitsbrücke

Die romantische Lage an der Donau zeigt die Stadt in der Nacht mit ihren beleuchteten Brücken in einem ganz besonderen Licht. Die Freiheitsbrücke ist neben der Kettenbrücke sehr beeindruckend. Erbaut worden ist sie von 1894 bis 1896 und führt Fahrtrassen, eine Tramlinie und sichere Fußwege. Bereits 1945 wurde sie gesprengt und kurz darauf wieder vollständig aufgebaut. Die stählerne Gerberträgerbrücke ist 333, 6 Meter lang. Die Einhängeträger des Brückensystems werden mit reich verzierten Gegengewichten gehalten. Der Schutzanstrich erinnert an Golden Gate, doch sind die Jugendstilverzierungen viel schöner anzusehen.

Zu Mittag essen wir in den nahe gelegenen Markthallen Nagy Vásácsarnok im südlichen Stadtteil Pest. Es gibt hier alles an Lebensmitteln zu kaufen und außerdem landestypische Souvenirs. Im ersten Stock finden wir endlich die leckeren Langos und ruhen uns an einer Bierbank mit karierter Tischdecke aus.

 

Über den Ferenciek terre mit seinen schicken Häuserzeilen schlendern wir durch die repräsentative Einkaufsstraße Vaci ut, entlang exklusiver Läden von Boss, Massimo Dutti und vielen mehr. Hier befindet sich auch das Thonet Haus, welches zu den schönsten Jugendstilbauten von Budapest zählt. 

Kaffeehaus Central

Pünktlich zum Nachmittagskaffe kehren wir ins Café Central ein. Nicht gerade billig, ein Stück Kuchen kostet hier 4,50 Euro, werden wir mit wehmütiger Barmusik entschädigt. Das Trio fügt sich mit dem Piano, der Geige und der Bassgitarre gut in den kosmopolitischen und trendigen Stil ein. Wir spüren die vergangene Kaffeehausromantik des ehemaligen Szenen- und Künstlertreffs. An der Károlyi utca gelegen wurde es 1887 gegründet und vor 20 Jahren im ursprünglichen Stil restauriert.

 

Wir lassen den Tag gemütlich ausklingen, bevor wir uns in der Nacht zu dem fantastisch illuminierten Parlamentsgebäude aufmachen. Wir schauen über die Donau, die mit ihren beleuchteten Brücken ebenso schön anzusehen ist und es wird klar: Der Trip hat sich gelohnt!

Burgberg

Am nächsten Tag nehmen wir wieder die U-Bahn und legen einen kleinen Zwischenstopp an der Synagoge ein. Es geht vorbei an der Stephanus Kirche bis zum Burgviertel. Hier oben gibt es romantische Gassen, die aus dem Barock grüßen. Es geht vorbei an dem Palast, der 2 Museen beherbergt. Sehenswert ist auch die Matthias Kirche, ein überwiegend neogotischer Bau, in dem nur noch wenig ältere Teile erhalten geblieben sind. Wir erreichen die Fischer Bastei, die sich als weißes Fantasiebauwerk um den Berg zieht. Sie wurde 1905 errichtet und zeigt schöne mittelalterliche Verzierungen. Von hier oben hat man den besten Panoramablick über die Stadt. Nach unten geht es mit der historischen Standseilbahn Sikló. In nur 2 Minuten sind wir unten angekommen und wundern uns warum wir den mühsamen Aufweg auf uns genommen hatten. 

Regierungsgebäude

Die Kettenbrücke führt zum Regierungsgebäude, in welchem das ungarische Parlament untergebracht ist. Es liegt mit seinen zwei Doppeltürmen als Gegenstück zum Palast direkt an der Donau. Der 268 Meter lange und stattliche Gebäudekomplex erinnert an den Westminster Palast und ist Ungarns größtes Gebäude. Einem Baustil ist das filigrane Bauwerk schwer zuzuordnen.

Einige Fakts zum Parlament:

8730 Lampen, 700 Bedienstete, 691 Räume, 108 Uhren, 1,8 ha Dachfläche, 29 Treppen,

27 Tore, 10 Innenhöfe 

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